Das Amt des deutschen Bundespräsidenten ist ein ganz besonderes. Ein Bundespräsident ist das weise Staatsoberhaupt, sollte von einer möglichst breiten Volksmasse getragen werden und sein Parteibuch gut vergessen können. Wenn das Volk Trost braucht, oder die Dinge im Reichstag oder Kanzleramt aus dem Ruder laufen, geht ein Bundespräsident mutig voran und bringt seine Untertanen zurück in die Spur. Im Optimalfall.
Es steht außer Frage, dass dem höchsten Politiker Deutschlands ganz besonderer Respekt entgegengebracht werden muss. Normalerweise.
Nun hat aber kein geringerer als der Bundespräsident persönlich den allerwenigsten Respekt seinem Amt gegenüber demonstriert, in dem er dünnhäutig und beleidigt die Brocken hingeworfen hat. Er verdient daher Kritik – und nicht zu knapp…
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UPDATE 07.05., 14:00: Jetzt geht es in den Endspurt! Es haben bereits über 44.000 Menschen unterzeichnet, was 88% der erforderlichen Stimmen entspricht. Dies soll aber kein Grund sein, jetzt nicht mehr mitzuzeichnen. Es möge sich also jeder freiheitsliebende Demokrat, der das Deutsche Grundgesetz noch nicht mit Füßen tritt, wie mancher Politiker, an der Anti-Internetsperren-Petition beteiligen. Damit die Regierenden im Wahljahr mal ein bisschen ins Schwitzen kommen und daran erinnert werden, wen sie im Bundestag vertreten sollen.
Einer Twitter-Meldung des Bundestagsabgeordneten Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen) folgend, habe ich heute die Petition gegen Internetsperren unterzeichnet.