<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>emaster.de &#187; Petition</title>
	<atom:link href="http://emaster.de/tag/petition/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://emaster.de</link>
	<description>Virtuelle Welten &#124; Kreative Quellen &#124; Menschliche Ansichten</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Aug 2010 13:42:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Killerspiele-Verbot – Ich bin dagegen!</title>
		<link>http://emaster.de/randnotiz/killerspiele-verbot-%e2%80%93-ich-bin-dagegen/</link>
		<comments>http://emaster.de/randnotiz/killerspiele-verbot-%e2%80%93-ich-bin-dagegen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 09:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotiz]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Killerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Verbot]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://2010.emaster.de/?p=86</guid>
		<description><![CDATA[Man muss Action-Spiele, Ego-Shooter und Co. nicht mögen. Aber so genannte “Killerspiele” bringen niemanden um. Ich persönlich bin wahrlich kein Fan von Action-Computerspielen. Ich fühle mich eher in anderen Genres gut aufgehoben. Aber das tut nicht weiter zur Sache. Denn wieder mal wollen mir bestimmte Politiker weiß machen, “Killerspiele” – übrigens noch immer kein klar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="Article">
<h2>Man muss Action-Spiele, Ego-Shooter und Co. nicht mögen. Aber so  genannte “Killerspiele” bringen niemanden um.</h2>
<p>Ich persönlich bin wahrlich kein Fan von Action-Computerspielen. Ich  fühle mich eher in anderen Genres gut aufgehoben. Aber das tut nicht  weiter zur Sache.</p>
<p>Denn wieder mal wollen mir bestimmte Politiker weiß machen,  “Killerspiele” – übrigens noch immer kein klar definierter Begriff –  seien das Übel der Menschheit, würden Menschen zu Mördern machen und  gehörten deshalb verboten. Und zwar ganz und gar, auch das Herstellen  solcher Action-Titel soll demnächst verboten werden.</p>
<p>Ja geht’s noch?</p>
<p><span id="more-86"></span></p>
<h3>Petition gegen das “Killerspiele”-Verbot!</h3>
<p>Allein um sich gegen die politische Ignoranz, das süffisante “Wir  machen was wir wollen”-Lächeln und die völlige Beratungsresistenz der  für Unsinn wie das “Killerspiel”-Verbot verantwortlichen Politiker zu  erheben, gilt es für Demokraten jetzt wieder, eine entsprechende  Petition auf der Webseite des Deutschen Bundestags mitzuzeichnen.</p>
<p>Zeigen Sie den Politikern mit Ihrer Mitzeichnung:</p>
<ul>
<li>Ihr liegt falsch! Ich bin mit eurer Politik nicht einverstanden.</li>
<li>Ihr könnt mich nicht als “Nicht-Wähler” abtun.</li>
<li>Nein, euch wähle ich ganz sicher nicht!</li>
</ul>
<h3>Der original Petitions-Text!</h3>
<p>Zuletzt wurde in Bezug auf die äußerst erfolgreiche Petition gegen  Internetsperren vielfach behauptet, die Unterzeichner seien für  Kinderpornos. Solche Behauptungen sind nicht nur fahrlässig, falsch und  unverschämt, ihre Urheber gehören eigentlich bespuckt und geschlagen.  Pfui Teufel.</p>
<p>Damit es bei der Petition gegen das “Killerspiel”-Verbot weniger  Möglichkeiten gibt, an den Argumenten herumzuschrauben, dokumentiere ich  hier den original Petitions-Text:</p>
<blockquote>
<div id="pet_text">
<h4>Text der Petition</h4>
<div>Der Deutsche Bundestag möge sich gegen den Beschluss der  Innenmisterkonferenz vom 5. Juni 2009 entscheiden, der ein  “Herstellungs- und Verbreitungsverbot” von Action-Computerspielen  vorsieht.</div>
<h4>Begründung</h4>
<div>Aktueller Anlass ist der am 5. Juni 2009 erfolgte Beschluss der  Innenministerkonferenz der Länder, der ein “Herstellungs- und  Verbreitungsverbot” von Action-Computerspielen vorsieht.</div>
<div>Dieser Beschluss ist eine Reaktion auf den entsetzlichen Amoklauf  eines 17-jährigen Jugendlichen im baden-württembergischen Winnenden, der  die Diskussion um die Wirkung von Computer- und Videospielen neu  entfacht hat.</div>
<div>(Vor-)schnelle Verbotsforderungen werden den vielschichtigen  Aspekten solcher Ereignisse nicht gerecht, wirken im Gegenteil eher  verharmlosend und verhindern so eine gründliche Aufarbeitung.</div>
<div>Mit Bedauern stelle ich fest, dass die Debatte von Unkenntnis,  Polemik, Unsachlichkeit und Vorurteilen geprägt ist, gerade aus den  Reihen der Politik.</div>
<div>“Gewaltverherrlichende” Medien hingegen sind aus gutem Grund  verboten. Doch ein prinzipielles Herstellungs- und Vertriebsverbot von  Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner Sicht im  Widerspruch zu Artikel 5 unseres Grundgesetzes (”Eine Zensur findet  nicht statt”).</div>
<div>Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen,  die nicht für ihr jeweiliges Alter freigegeben sind. In Deutschland  gelten schon jetzt die europaweit strengsten Gesetze; Mitte 2008 wurde  das Jugendschutzgesetz auf Initiative von Bundesfamilienministerin  Ursula von der Leyen noch einmal erweitert. Seit 1. April 2003 versieht  die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) Computer- und  Videospiele – analog zu Spielfilmen – mit eindeutigen, auffälligen  Alterskennzeichnungen; fünf Prozent der im Jahre 2008 geprüften Spiele  sind auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten und werden daher mit  “Keine Jugendfreigabe” eingestuft.</div>
<div>Diese Kennzeichnung ist ein hoheitlicher Verwaltungsakt durch die  Obersten Landesjugendbehörden. Produkte, die den strengen Kriterien  nicht genügen, werden nicht gekennzeichnet und können demnach von der  Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden.</div>
<div>Als volljähriger Bürger und Wahlberechtigter bitte ich Sie  nachdrücklich, …<br />
• den irreführenden und diskriminierenden Begriff “Killerspiele” aus der  politischen Diskussion zu nehmen.<br />
• das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen  Jugendschutzmechanismen zu stärken.<br />
• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten,  dass Kindern und Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend  der USK-Jugendfreigabe zugänglich gemacht werden.<br />
• Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der  Förderung der Medienkompetenz zu unterstützen.<br />
• die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere  die Ausbildung in diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.</div>
</div>
</blockquote>
<h3>Petition startet erfolgreich!</h3>
<p>Über 16.000 Bürger haben momentan bereits mitgezeichnet. Auch wenn  der Server von bundestag.de häufig überlastet ist, <a title="Petition   auf bundestag.de" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4958" target="_blank">zeichnen Sie bitte mit, sofern Sie mit dem  Petitions-Text einverstanden sind</a>.</p>
<p>Und falls Sie den Eindruck haben, dass solche Petitionen von den  Politikern gar nicht wahrgenommen werden (womit Sie gar nicht so falsch  liegen); die nächste große Petition ist bereits in Vorbereitung und  dürfte durchaus bei den werten Damen und Herren wahrgenommen werden:</p>
<p>Sie findet am 27. September statt und heißt Bundestagswahl.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://emaster.de/randnotiz/killerspiele-verbot-%e2%80%93-ich-bin-dagegen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Demokratie: Endspurt für Anti-Zensur-Petition!</title>
		<link>http://emaster.de/randnotiz/demokratie-endspurt-fur-anti-zensur-petition/</link>
		<comments>http://emaster.de/randnotiz/demokratie-endspurt-fur-anti-zensur-petition/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 09:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotiz]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://2010.emaster.de/?p=62</guid>
		<description><![CDATA[UPDATE: Die Petition hat bereits die Rekordmarke überschritten und ist am letzten Tag der Frist zur meist gezeichneten ePetition in Deutschland geworden. Jetzt geht es in die Vollen. Nur noch etwa 3.000 Mitzeichner fehlen, damit die Online-Petition gegen Netzsperren einen neuen Rekord aufstellt… Doch auch wenn es nicht geschafft werden sollte, die Zahl 128.193 zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="Article">
<p>UPDATE: Die Petition hat  bereits die Rekordmarke überschritten und ist am letzten Tag der Frist  zur meist gezeichneten ePetition in Deutschland geworden.</p>
<p>Jetzt geht es in die Vollen. Nur noch etwa 3.000 Mitzeichner fehlen,  damit die Online-Petition gegen Netzsperren einen neuen Rekord  aufstellt…</p>
<p>Doch auch wenn es nicht geschafft werden sollte, die Zahl 128.193 zu  knacken und damit zur meist gezeichneten Petition zu werden – <strong>Die   Abstimmung ist ein voller Erfolg</strong>, bereits in die Geschichte  eingegangen und <strong>ein Sieg der Demokratie in Deutschland</strong>.</p>
<p>Obwohl natürlich besonders im konservativen Lager und bei den alten  Genossen der SPD eher Ablehnung oder, noch schlimmer, Ignoranz  vorherrscht.</p>
<p>Es ist ein deutliches Raunen durch Deutschland gegangen. Die Ideen  von Frau Von der Leyen haben das Freiheitsgefühl vieler Bürger bis ins  Mark erschüttert und das Demokratieverständnis wach gerüttelt.</p>
<p>Aber damit ist die Sache “Netzsperren” natürlich noch längst nicht  erledigt und vom Tisch!</p>
<p>Ich möchte all meine Leser noch einmal bitten, <a title="Petition   mitzeichnen" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3bsa=details%3bpetition=3860" target="_blank">jetzt noch mitzuzeichnen</a> (falls noch nicht  geschehen) und das Thema in den Blogs als Autor oder Kommentator  weiterhin hoch zu halten. Diese Bitte richtet sich auch an  professionelle Journalisten, in deren Sinne der Online-Protest ebenfalls  sein dürfte.</p>
<p>Diskutieren Sie das Problem weiterhin mit Freunden, Familie und  Kollegen. Sorgen Sie für Aufklärung und lassen Sie sich auch weiterhin  von “Internet-Ausdruckern” nichts erzählen.</p>
<p>Und in einem großen Wahljahr wie diesem sollten Sie das  Politikerverhalten gut studieren und auf Ihrem Stimmzettel  berücksichtigen.</p>
<p>Eine umfassende Auflistung aller Argumente finden Sie auf der  Internetseite von Constantin Rack: <a title="zeichnemit.de - Petition   gegen Internetsperren" href="http://www.zeichnemit.de/" target="_blank">www.zeichnemit.de</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://emaster.de/randnotiz/demokratie-endspurt-fur-anti-zensur-petition/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Netzsolidarität funktioniert!</title>
		<link>http://emaster.de/randnotiz/die-netzsolidaritat-funktioniert/</link>
		<comments>http://emaster.de/randnotiz/die-netzsolidaritat-funktioniert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 09:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotiz]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://2010.emaster.de/?p=60</guid>
		<description><![CDATA[Petition gegen Internetsperren ist voller Erfolg! Die Angst, auf der schwarzen Liste der vermeintlichen Kinderschänder zu landen, war schnell überwunden. Offenbar hat Ursula von der Leyen mit ihren Plänen zu Internetsperren das Fass zum Überlaufen gebracht. In Rekordtempo fanden sich 50.000 Unterzeichner der offiziellen Petition gegen Internetsperren, trotz Serverüberlastungen und viel Unruhe in der Forum-Diskussion… [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="Article">
<h2>Petition gegen Internetsperren ist voller Erfolg!</h2>
<p>Die Angst, auf der schwarzen Liste der vermeintlichen Kinderschänder  zu landen, war schnell überwunden. Offenbar hat Ursula von der Leyen mit  ihren Plänen zu Internetsperren das Fass zum Überlaufen gebracht.</p>
<p>In Rekordtempo fanden sich 50.000 Unterzeichner der offiziellen  Petition gegen Internetsperren, trotz Serverüberlastungen und viel  Unruhe in der Forum-Diskussion…</p>
<h3>Gelebte Demokratie!</h3>
<p>Nicht nur als Internetnutzer, sondern auch als Demokrat darf man auf  diese Bewegung stolz sein. Es ist nicht nur ein Trend, ein kurzer Hype.  Die Menschen in Deutschland sind es einfach satt, ständig reguliert,  überwacht und pauschal-verdächtigt zu werden.</p>
<p>Die Petition ist ein mehr als eindeutiges Signal an die Regierenden,  endlich den Rückwärtsgang einzulegen. Denn die Freiheit in Deutschland  ist bereits durch die Vorratsdatenspeicherung und andere Einfälle des  Innenministers stark eingeschränkt. Stein um Stein wird an einem Zensur-  und Überwachungsgebäude gebaut, ein Trend der sich nicht fortsetzen  darf.</p>
<p>Internetnutzer sind keine potentiellen Verbrecher! Und  Kindesmissbrauch findet nicht im Internet statt, sondern hauptsächlich  in den geheimen Kellerlöchern, Wohn- und Kinderzimmern dieser Welt –  übrigens keineswegs in irgendwelchen hinterweltlichen Staaten, in denen  man rechtlich nicht an die Pedo-Kriminellen herankommt.</p>
<p>Die Familienministerin hat einen kapitalen Bock geschossen und dafür  heute in den frühen Morgenstunden die Quittung bekommen. Völlig  überzogene Maßnahmen, die dazu auch noch total am Ziel vorbeischießen,  sind keine akzeptable Methode, in Deutschland Politik zu betreiben.</p>
<h3>Netzsolidarität kein Hirngespinst!</h3>
<p>Die Netzsolidarität hat prima funktioniert. Gerade im großen Wahljahr  dürfte so mancher Kandidat angesichts dieses deutlichen Signals mächtig  ins Schwitzen kommen. Ich möchte daher alle bitten, die Maschine am  Laufen zu halten und sich weiter im Internet zu engagieren.</p>
<p>Das gilt besonders für alle, die die <a title="Petition gegen   Internetsperren" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3bsa=details%3bpetition=3860" target="_blank">Petition noch nicht mitgezeichnet</a> haben und meinen,  es wäre jetzt nicht mehr nötig. Ist es doch! Also weitermachen…</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://emaster.de/randnotiz/die-netzsolidaritat-funktioniert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anti-Internetsperren-Petition ist online!</title>
		<link>http://emaster.de/randnotiz/anti-internetsperren-petition-ist-online/</link>
		<comments>http://emaster.de/randnotiz/anti-internetsperren-petition-ist-online/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 09:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotiz]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://2010.emaster.de/?p=18</guid>
		<description><![CDATA[Nicht immer über China schimpfen und daheim schweigen und wegsehen! UPDATE 07.05., 14:00: Jetzt geht es in den Endspurt! Es haben bereits über 44.000 Menschen unterzeichnet, was 88% der erforderlichen Stimmen entspricht. Dies soll aber kein Grund sein, jetzt nicht mehr mitzuzeichnen. Es möge sich also jeder freiheitsliebende Demokrat, der das Deutsche Grundgesetz noch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="Article">
<h2>Nicht immer über China schimpfen und daheim schweigen und wegsehen!</h2>
<p>UPDATE 07.05., 14:00: Jetzt geht  es in den Endspurt! Es haben bereits über 44.000 Menschen  unterzeichnet, was 88% der erforderlichen Stimmen entspricht. Dies soll  aber kein Grund sein, jetzt nicht mehr mitzuzeichnen. Es möge sich also  jeder freiheitsliebende Demokrat, der das Deutsche Grundgesetz noch  nicht mit Füßen tritt, wie mancher Politiker,  an der  Anti-Internetsperren-Petition beteiligen. Damit die Regierenden im  Wahljahr mal ein bisschen ins Schwitzen kommen und daran erinnert  werden, wen sie im Bundestag vertreten sollen.</p>
<p>Einer Twitter-Meldung des Bundestagsabgeordneten Volker Beck (Bündnis  90/Die Grünen) folgend, habe ich heute die Petition gegen  Internetsperren unterzeichnet.</p>
<p><span id="more-18"></span></p>
<p>Für solche Petitionen gibt es auf bundestag.de ein eigenes Forum – <a title="epetitionen.bundestag.de" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">epetitionen.bundestag.de</a> – also durchaus eine  offizielle Plattform.</p>
<p>Ich möchte alle meine Leser bitten, die Petition ebenfalls zu  unterzeichnen und sich für ein freies, unzensiertes Internet stark zu  machen. Denn meiner Meinung nach ist der von der Regierung angeführte  Kampf gegen verabscheuungswürdige Verbrechen an Kindern nur ein Vorwand,  um mit der freien Kommunikation im Internet endlich Schluss zu machen –  wie es in vielen Ländern der Welt bereits Alltag ist…</p>
<h3>Sperren schützen nicht vor Missbrauch!</h3>
<p>Durch Internetsperren wird kein einziges Kind vor Missbrauch  geschützt. Auch die Strafverfolgung der Täter spielt keine Rolle.  Stattdessen werden Zugangs-Provider in die Pflicht genommen, Webseiten  zu “sperren”, die auf einer geheimen Liste des BKA aufgeführt werden.  Wem diese Verschleierung helfen soll, oder ob sich überhaupt relevante  Seiten auf der Liste befinden, muss scharf hinterfragt werden.</p>
<p>Sind die entsprechenden Gesetze erst mal abgesegnet, lässt sich die  schwarze Liste ganz nach Gutdünken ausbauen. Von allgemeinen erotischen  Inhalten bis zu unbequemen Polit-Bloggern, von angeblichen  Raubkopie-Foren bis zu “Killerspiel”-Fanseiten…</p>
<p><strong>Die Sache stinkt zum Himmel, denn weiterhin werden Kinder  missbraucht. Ernst gemeinter Kampf gegen solche Grausamkeiten sieht  anders aus.</strong></p>
<p>Übrigens, Internetsperren schützen Sie auch nicht vor dem zufälligen  Aufruf entsprechender Webseiten. Im Gegenteil, landen Sie mal zufällig  auf einer der gesperrten Seiten (die offenbar durch ein virtuelles  Stoppschild markiert werden), wird Ihre IP-Adresse mitgeloggt und  ausgewertet, was mit einer pauschalen Kriminalisierung gleichzusetzen  ist.</p>
<h3>Aber Stop!</h3>
<p>So ein Mitloggen sollte ursprünglich gar nicht stattfinden. Aber es  ist der logische nächste Schritt, der Lauf der Dinge. Für mich ist es  keine Frage, dass sich die Verantwortlichen solch eine tolle Möglichkeit  der Kontrolle nicht entgehen lassen. Damit kann man schließlich bestens  die Statistiken manipulieren. Plötzlich haben wir dann Tausende und  Abertausende Pedophile in Deutschland und Ursula von der Leyen kann ihre  Vorhaben endlich mit den passenden Zahlen untermauern. Vorausgesetzt,  dem BKA gehen nicht die Stoppschilder aus, weil man mit einem Mal merkt,  dass “Teen-Porn” nicht automatisch etwas mit Kindesschändung zu tun  hat.</p>
<p>Ich gehe davon aus, dass ich mich mit dem Unterzeichnen der  Anti-Internetsperren-Petition, die natürlich nicht anonym abläuft,  ebenfalls verdächtig mache. Ich bin mir sehr sicher, dass das BKA  aufmerksam die Liste ansieht. Lieben Gruß an dieser Stelle.</p>
<p>Aber trotzdem, irgendwann muss mal Schluss sein mit der Heuchelei.  Ich persönlich sehe die Demokratie und das Recht auf freie  Meinungsäußerung in Deutschland bereits als arg gebeutelt an. Fast  möchte ich an die vielen dunklen Dekaden des vergangenen Jahrhunderts  erinnern, die Deutschland durchlebt hat. Auch damals nahm es irgendwo  seinen Anfang, meist im Schweigen und Wegsehen.</p>
<p>Sie sollten sich daher ebenfalls auf epetitionen.bundestag.de  registrieren und <a title="Anti-Internetsperren-Petition" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">die Anti-Internetsperren-Petition unterzeichnen</a>.</p>
<p>Und nicht immer nur über China schimpfen!</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://emaster.de/randnotiz/anti-internetsperren-petition-ist-online/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
