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	<title>emaster.de &#187; Computerspiele</title>
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	<description>Virtuelle Welten &#124; Kreative Quellen &#124; Menschliche Ansichten</description>
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		<title>Spiel-Phänomen: Minecraft!</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 11:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metaverse]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Minecraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die konventionellen Computerspielentwickler allzu oft nur ein Spielball der Prozessor- und Grafikkartenhersteller zu sein scheinen und es weit und breit an originellen Ideen fehlt, schafft ein einzelner Programmierer mit dem raffiniert einfachen &#8220;Minecraft&#8221; den Durchbruch. Im Mai 2009 begann der schwedische Programmierer Markus Persson mit der Arbeit an Minecraft. Schon eine Woche später veröffentlichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Während die konventionellen Computerspielentwickler allzu oft nur ein Spielball der Prozessor- und Grafikkartenhersteller zu sein scheinen und es weit und breit an originellen Ideen fehlt, schafft ein einzelner Programmierer mit dem raffiniert einfachen &#8220;Minecraft&#8221; den Durchbruch.</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-792" href="http://emaster.de/metaverse/spiel-phanomen-minecraft/attachment/minecraft01/"><img class="alignnone size-full wp-image-792" title="Friedliche Landschaft? Nicht bei Nacht." src="http://emaster.de/wp-content/uploads/2010/10/minecraft01.jpg" alt="Nach Sonnenuntergang kommen die Monster aus ihren Höhlen." width="620" height="374" /></a></p>
<p>Im Mai 2009 begann der schwedische Programmierer Markus Persson mit der Arbeit an Minecraft. Schon eine Woche später veröffentlichte er die erste Version seines Spiels. Heute, nur anderthalb Jahre später, ist der Mann Millionär. Für einen knappen Zehner haut er das Spiel raus, mehrere hunderttausend Käufer fanden sich bereits&#8230;</p>
<p>Und das &#8211; hier wird es richtig interessant &#8211; obwohl das Spiel bei weitem noch nicht fertiggestellt ist. Es befindet sich noch immer im Alpha-Status und kennt naturgemäß noch einige Bugs, besonders im Multiplayer-Modus. Auch die klassischen Prinzipien wie High-Score, Levelsprung und konkretes Spielziel fehlen. Minecraft lässt sich endlos spielen, der Spieler bestimmt all seine Handlung völlig ohne die Zwänge einer Dramaturgie&#8230; von ein paar hungrigen Monstern mal abgesehen.</p>
<p>Die oben erwähnten altbackenen Spielehersteller sollten Augen und Ohren weit aufsperren, denn Minecraft benötigt kein DRM, ellenlange Nutzerbedingungen, &#8220;Raubkopier-Warnungen&#8221; oder ähnliche verbraucherfeindliche Maßnahmen. In der zufällig generierten Welt von Minecraft ist der Kunde noch König. Mehr noch, wer heute 9,95 Euro für die Alpha-Version ausgibt (per PayPal), erwirbt gleichzeitig die endgültige Fassung inklusive aller jemals erscheinenden Erweiterungen.</p>
<p>Ich habe eine Fotostrecke über Minecraft zusammengestellt&#8230; Wer Probleme mit Spielsucht hat, sollte besser nicht weiterlesen&#8230;</p>
<p><span id="more-784"></span></p>
<h3>Worum geht&#8217;s in Minecraft?</h3>
<p>Schaffe, schaffe, Häusle (Mine) baue. Und nachts besser nicht vor die Tür gehen. So ungefähr lässt sich Minecraft beschreiben.</p>
<p>Ein äußerst simples und dennoch ausgeklügeltes System ermöglicht es einem, Ressourcen zu sammeln, unterschiedliche Blöcke zu platzieren (und damit ganze Gebäude zu bauen), Werkzeuge und Waffen herzustellen und dabei jede Menge Spaß zu haben. Dabei besteht alles in Minecraft&#8217;s riesiger Welt nur aus gleichgroßen Würfeln, alles sieht aus wie in Spielen der frühen 90er Jahre.</p>
<p>Unter den schlichten Texturen verbirgt sich aber ein äußerst packendes Spielsystem, die eckige Quader-Welt stellt sich schon nach wenigen Minuten als liebenswert, faszinierend und sinnvoll heraus. Wer braucht schon Anti-Aliasing und 3D-Sonstwas-Shader?</p>
<p><a rel="attachment wp-att-811" href="http://emaster.de/metaverse/spiel-phanomen-minecraft/attachment/minecraft02-2/"><img class="alignnone size-full wp-image-811" title="Tagsüber Gärtner, nachts Soldat" src="http://emaster.de/wp-content/uploads/2010/10/minecraft021.jpg" alt="In Minecraft gibt es immer genug zu tun, zu jeder Tageszeit" width="620" height="347" /></a></p>
<p>Üppige Wälder, steile Berge, schöne Strände&#8230; die Landschaft in Minecraft ist sehr reichhaltig. Jede Karte wird bei Spielbeginn zufallsgeneriert, es gibt sie kein zweites Mal.</p>
<p>Die Spielwelt in Minecraft ist absolut gigantisch groß und voller Ressourcen, die darauf warten, abgebaut zu werden.</p>
<p>Aus den Ressourcen wiederum lassen sich Werkzeuge, Waffen und weitere Gegenstände herstellen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-814" href="http://emaster.de/metaverse/spiel-phanomen-minecraft/attachment/minecraft03-2/"><img class="alignnone size-full wp-image-814" title="In Minecraft wimmelt es von tiefen Höhlen" src="http://emaster.de/wp-content/uploads/2010/10/minecraft031.jpg" alt="Wer Ressourcen braucht, muss ins Erdinnere eindringen" width="620" height="339" /></a></p>
<p>Auch Schneelandschaften gibt es in Minecraft, leider aber momentan nur in Schnee-Welten. Jahreszeiten stehen aber auf Notchs Agenda.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-796" href="http://emaster.de/metaverse/spiel-phanomen-minecraft/attachment/minecraft04/"><img class="alignnone size-full wp-image-796" title="Verschneite Landschaft in Minecraft" src="http://emaster.de/wp-content/uploads/2010/10/minecraft04.jpg" alt="" width="620" height="368" /></a></p>
<p>Ärgster Gegner in Minecraft ist aber die Nacht! Mit ihr erscheinen zahlreiche fiese Gegner, knurrende Zombies, hungrige Riesenspinnen, Skelett-Bogenschützen und die besonders gefürchteten Creeper. Diese grünen Sprengwürmer haben notorisch schlechte Laune, nähern sich geräuschlos und jagen sich dann selbst in die Luft, wobei sie nicht nur einen großen Krater in der Landschaft hinterlassen, sondern den Spieler gleich mit ins Verderben reißen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-813" href="http://emaster.de/metaverse/spiel-phanomen-minecraft/attachment/minecraft06-3/"><img class="alignnone size-full wp-image-813" title="Der Creeper nähert sich lautlos..." src="http://emaster.de/wp-content/uploads/2010/10/minecraft062.jpg" alt="Wenn man den Creeper bemerkt, ist es meist zu spät" width="620" height="356" /></a></p>
<p>Besonders schmerzlich wird jedes &#8220;Game Over&#8221; dadurch, dass der Avatar all sein Inventar verliert und am ersten Spawnpunkt wieder ins Leben gerufen wird. Wer allerdings schnell rennt, kann seine verlorenen Kostbarkeiten am Unglücksort wieder einsammeln &#8211; es sei denn, weitere Monster machen einen Strich durch die Rechnung.</p>
<p>Wird man entdeckt, und das passiert äußerst schnell, hilft nur noch die Flucht in ein sicheres Versteck, das man sich gleich am ersten Tag bauen sollte.</p>
<p>Am zweiten Tag sollte man Ressourcen sammeln, um daraus Werkzeuge herzustellen. Nach und nach vergrößert sich dann die eigene Zuflucht und man kann immer ausgiebigere Expeditionen unternehmen. Besonders natürlich in tiefe, dunkle, gefährliche Höhlen.  Denn je tiefer man gräbt, desto wertvoller werden die Ressourcen: Kohle, Eisen, Gold, Diamand und vor allem Rotstein, aus dem sich in Minecraft sogar elektrische Schaltkreisläufe erstellen lassen&#8230;</p>
<p><a rel="attachment wp-att-815" href="http://emaster.de/metaverse/spiel-phanomen-minecraft/attachment/minecraft08/"><img class="alignnone size-full wp-image-815" title="Eine Magmakammer sollte man nicht aus Versehen anbohren" src="http://emaster.de/wp-content/uploads/2010/10/minecraft08.jpg" alt="Unterirdischer Magmastrom" width="620" height="350" /></a></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Unter all den hochglanzpolierten Computerspielen heutiger Zeit blitzt das unabhängig entwickelte Spiel Minecraft wie ein Rohdiamant hervor.</p>
<p>Minecraft ist dabei kein fertiges Spiel, es ist immer noch Alpha, doch das merkt man eigentlich nicht. Das packende Spielprinzip lässt selbst grafik-verwöhnte Action-Adventure Zocker nicht mehr los. Bedenkt man, welche Vielfalt an Ideen und Weiterentwicklungen noch auf die Realisierung warten, lässt dies auf eine großartige Zukunft hoffen.</p>
<p>Mit Minecraft macht das bauen mit Klötzchen wieder Spaß!</p>
<p>Und sobald Markus Persson auch den Multiplayer-Modus &#8211; der momentan für ernsthafte Projekte nicht zu gebrauchen ist &#8211; in den Griff bekommt, dürfte sich Minecraft zu einem echten Kracher entwickeln.</p>
<p>Einen Kracher allerdings, bei dem es nur zwei Seiten gibt, den Entwickler und den Spieler. Unabhängig, frei, kreativ.</p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<p>Die Minecraft Homepage: <a title="minecraft" href="http://minecraft.net" target="_blank">minecraft.net</a></p>
<p>Umfangreiche Hilfe: <a title="Minepedia" href="http://www.minecraftwiki.net/wiki/Main_Page" target="_blank">Minepedia</a></p>
<p>Blog des Entwicklers Notch: <a title="World of Notch - Blog des Minecraft Entwicklers" href="http://notch.tumblr.com/" target="_blank">World of Notch</a></p>
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		<title>gamescom 2010: Mehr Schein als Sein!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 12:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Games Convention]]></category>
		<category><![CDATA[gamescom]]></category>

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		<description><![CDATA[In Köln wird das Ex-Games Convention-Format gehörig gegen die Wand gefahren. Kein Flair, kein Charme, keine Atmosphäre! Das &#8220;Branchen-Highlight&#8221; gerät zur Farce. Nachdem ich die gamescom hier auf emaster.de schon blind gelobt und einen Besuch dort empfohlen habe, möchte ich die Dinge wieder etwas gerade rücken. Denn bei meinem Besuch der Kölner Messe für elektronische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>In Köln wird das Ex-Games Convention-Format gehörig gegen die Wand gefahren. Kein Flair, kein Charme, keine Atmosphäre! Das &#8220;Branchen-Highlight&#8221; gerät zur Farce.</h2>
<p>Nachdem ich die gamescom hier auf emaster.de schon blind gelobt und einen Besuch dort empfohlen habe, möchte ich die Dinge wieder etwas gerade rücken.</p>
<p>Denn bei meinem Besuch der Kölner Messe für elektronische und interaktive Unterhaltung wurde mir schnell klar, dass ich mich mit der Lobhudelei zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte.</p>
<p>Von der glanzvollen Gamer-Party auf der einstigen Games Convention in Leipzig ist nichts mehr übrig!</p>
<p>Die gamescom 2010 in Köln wirkt halbherzig organisiert und irgendwie wie  ein ganz billiger Abklatsch der GC&#8230;</p>
<p><span id="more-734"></span></p>
<h3>Man kann ja mal zur gamescom &#8211; muss aber nicht!</h3>
<p>Ich sehe es ja ein, ich stelle hier nur meine persönliche Meinung dar, andere mögen die gamescom ganz toll finden&#8230;</p>
<p>Okay, wer die gamescom das erste Mal besucht und vorher noch nicht in Leipzig dabei war, wird vielleicht ganz zufrieden nach Hause fahren. Immerhin gibt es ja hier und da noch etwas Partystimmung, fliegende T-Shirts und sexy Babes. Bei einigen Spielen kann man auch selber Hand anlegen und einen genaueren Blick riskieren, was ja eigentlich der Hauptgrund für den Messebesuch ist.</p>
<p>Ich habe aber den Unterschied nun selbst erlebt, war 2008 in Leipzig und hatte entsprechend hohe Erwartungen an die Koelnmesse.  Zumindest theoretisch sprachen aus meiner Sicht alle Argumente dafür,  dass die Kölner das  erfolgreiche Leipziger Games Convention-Format  nicht nur stemmen,  sondern sogar noch toppen würden. Ich sollte mich irren&#8230;</p>
<h3>Das Rezept: Einfach, zweckmäßig, langweilig!</h3>
<p>Die Atmosphäre zündet nicht, der Funke springt nicht über. Man merkt, dass die gamescom nicht in Köln über viele Jahre entwickelt wurde, sondern auf recht brutale Weise aus Leipzig abgezogen wurde. Und was einem eigentlich nicht richtig gehört, zu dem hat man offensichtlich auch keinen großen Bezug.</p>
<p>Man nehme halt ein paar Messehallen, in der Nähe ein paar schlecht ausgeschilderte Parkplätze unter irgendwelchen Brücken, kassiere dafür 8,- Euro, verkaufe drinnen die minderwertigsten Bratwürste, die man auftreiben kann, stelle noch ein paar Stände zwischen die Hallen auf den Beton, und lasse den Rest sich mehr oder weniger von selbst regeln. Die Kids werden schon in Scharen anreisen und Geld in die Kassen spülen.</p>
<p>Diese Lieblosigkeit spiegelt sich leider auch auf vielen Messeständen wider. Wo vor zwei Jahren in Leipzig noch imposante Kulissen standen, tun es heute in Köln ein paar schlichte Wände, etwas Deko und ein paar bunte Glühbirnen. Selbst bei Blizzard (World of Warcraft) gibt es in dieser Hinsicht wenig Spektakuläres zu sehen. Alles sehr zweckmäßig = langweilig.</p>
<h3>Plastikmännchen zwischen Zombies!</h3>
<p>Andere Stände sehen gut aus und sind auch praktikabel, wie z.B. im Falle von &#8220;Gothic 4 &#8211; Arcania&#8221;. Doch leider türmt sich dort eine &#8220;Playmobil-Interactive&#8221; Werbesäule auf, die beinahe den gesamten Gothic 4 Stand verdeckt! Hat da jemand bei der Platzvergabe gepennt oder sollte dieser stilistische Fauxpas etwa Absicht sein? Nur ein Beispiel für die merkwürdig zerfahrene Atmosphäre, die auf der gamescom vorherrscht.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-753" href="http://emaster.de/randnotiz/gamescom-2010-mehr-schein-als-sein/attachment/olympus-digital-camera/"><img class="alignnone size-large wp-image-753" title="Wo war noch mal Arcania? Naja, Hauptsache Knarre dabei." src="http://emaster.de/wp-content/uploads/2010/08/wo-ist-Arcania-620x463.jpg" alt="Wo war noch mal Arcania? Naja, Hauptsache Knarre dabei." width="620" height="463" /></a></p>
<p>Ein weiteres unübersehbares Übel sind die<strong> </strong>unsäglichen 18+ Sperrgebiete! Diese Todeszonen werden von Zombie-Warteschlangen bevölkert und sind ein echter Stimmungskiller. Diese abgeschotteten Kästen wirken wie <strong>Geisterbahnen des Jugendschutzes</strong>. Warum keine halboffenen Areale mit Sichtschutz und Ordnern, die die farbigen Armbändchen kontrollieren? Dann gäbe es wenigstens Bewegung unter den Zombies und es ließen sich ansprechende Kulissen gestalten. Falls doch mal ein &#8220;Kind&#8221; einen Blick auf einen verbotenen Monitor erhaschen sollte, wird es dieses einschneidende Extremerlebnis gewiss ohne Trauma überleben.</p>
<p>Nun denn, wenigstens Marktführer Electronic Arts (Die Sims und viel mehr) ließ sich nicht lumpen und klotzte eine mächtige Zockerzone in die Halle 6. Pech, wer sich für Spiele aus diesem Haus nicht interessiert.</p>
<h3>Kultur? Nein, danke!</h3>
<p>Enttäuschungen auch bei der Suche nach Kunst und Kultur auf der gamescom. Gab es in Leipzig noch ein Machinima-Kino, verschiedene Ausstellungen virtueller Kunst und 3D-Figuren, heißt es in Köln hierzu: Fehlanzeige!</p>
<p>Nun mögen einige schreien, dass man dieses Zeug doch eh nicht braucht. Ich bin aber anderer Meinung. Wer den Bereich Computerspiele wirklich ernst nimmt und sich dazu auch noch als glaubwürdiger Messe-Veranstalter positionieren will, muss auch Platz für virtuelle Kunst und Kultur schaffen. Geschieht dies nicht, sagt das eine Menge aus&#8230;</p>
<p>Auch das Rahmenprogramm der gamescom mag gut gemeint sein; in Leipzig fand dies jedoch direkt auf dem Messegelände statt und nicht irgendwann, irgendwo in der Stadt. Die Games Convention war eine einzige Party &#8211; Mein Gott, dort gab es sogar einen extra aufgeschütteten Strand! Live-Bühnen an jeder Ecke! Da konnte man sich immer prima vom Trubel in den Hallen erholen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-761" href="http://emaster.de/randnotiz/gamescom-2010-mehr-schein-als-sein/attachment/olympus-digital-camera-3/"><img class="alignnone size-large wp-image-761" title="Hey, das ist aber eine gemütliche Beachzone... oder, naja..." src="http://emaster.de/wp-content/uploads/2010/08/beachzone1-620x463.jpg" alt="Hey, das ist aber eine gemütliche Beachzone... oder, naja..." width="620" height="463" /></a></p>
<h3>Das kann nicht lange gut gehen!</h3>
<p>Was hinter den geschlossenen Türen der Business Area abgeht, wie viele erfolgreiche Geschäfte auf der gamescom letztendlich gemacht werden, das vermag ich nicht zu beurteilen.</p>
<p>Ich behaupte aber: Als Konsumentenmesse ist die gamescom in ihrer derzeitigen Form praktisch nutzlos. Es gibt keinerlei relevante Informationen, die man nicht auch auf den Webseiten diverser Game-Magazine, auf YouTube oder im persönlichen Lieblingsforum in Erfahrung bringen könnte. Die gamescom ist dazu noch <strong>wenig unterhaltsam</strong>, dafür aber umso hässlicher und <strong>ohne jegliche Zocker-Atmosphäre</strong>.</p>
<p>Ich will mich nicht wieder so weit aus dem Fenster lehnen, kann mir aber nicht vorstellen, dass die gamescom noch lange durchhält. Das Format einer international beachteten Messe für Computerspiele ist einfach zu lukrativ, die Konkurrenz liegt sicher schon wieder auf der Lauer und achtet sehr genau auf Kölner Missstände. Diese sind anhand des Leipziger Vergleichs geradezu offensichtlich. Schnell sind die Hersteller wieder an Bord eines anderen Branchenflaggschiffes gezogen, nachdem sich Köln selbst in die Bedeutungslosigkeit versenkt hat.</p>
<p>Mein abschließender Tipp: Ein Besuch auf der gamescom schadet nicht und tut auch nicht weh. Aber die gamescom ist kein Vergleich zur alten Games Convention. Das Reise-, Eintritts- und Verpflegungsgeld ist daher wahrscheinlich in einem Computerspiel besser angelegt.</p>
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		<title>gamescom 2010 in Köln &#8211; Bald geht&#8217;s wieder los!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 09:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moloch]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[gamescom]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Gelegenheitsspieler wie für Hardcore-Zocker und alle, die sich im entferntesten für Computerspiele, Metaversen und interaktive Unterhaltung interessieren, ist ein Trip zur gamescom nach Köln ein Muss&#8230; Wie war das noch mal? Vor zwei Jahren riss Köln mit aller Macht ein Messeformat an sich, das Leipzig über jahrelange und durchaus gute Arbeit aufgebaut hatte. Dementsprechend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Für Gelegenheitsspieler wie für Hardcore-Zocker und alle, die sich im entferntesten für Computerspiele, Metaversen und interaktive Unterhaltung interessieren, ist ein Trip zur gamescom nach Köln ein Muss&#8230;</h2>
<p>Wie war das noch mal? Vor zwei Jahren riss Köln mit aller Macht ein Messeformat an sich, das Leipzig über jahrelange und durchaus gute Arbeit aufgebaut hatte. Dementsprechend brutal ging es zu zwischen den Parteien, man machte auch vor persönlichen Angriffen unterhalb der Gürtellinie nicht halt.</p>
<p>Doch dieser Kampf zwischen der alten Leipziger Games Convention und der neuen <strong>gamescom</strong> in Köln war schnell entschieden, die Führenden der Spieleindustrie hatten ihre Leipziger Zelte in Gedanken schon längst abgebrochen und an den Rhein verfrachtet, 2009 wurde die erste gamescom dann mit 245.000 Besuchern ein durchschlagender Erfolg.</p>
<p>Während das sächsische GC-Überbleibsel nur noch mäßig vor sich hindümpelt, startet die gamescom eine Neuauflage im Hochglanzformat mit eindeutigen Rekordambitionen. In zwei Wochen ist es also wieder soweit, und die weltgrößte Messe für Computerspiele öffnet ihre Pforten. Höchste Zeit also, sich mit einigen Eckdaten vertraut zu machen&#8230;</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1tyZoj69djE&#038;border=1&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/1tyZoj69djE&#038;border=1&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p><span id="more-658"></span></p>
<h3>Gamescom 2010 Eckdaten</h3>
<p><strong>Wann?</strong></p>
<p>Für normale Besucher ist die gamescom von Donnerstag, dem 19. August bis einschließlich Sonntag, dem 22. August geöffnet. Fachbesucher haben bereits am Mittwoch, dem 18. August die Hallen der Freude für sich.</p>
<p>Die Pforten ins Zockerparadies öffnen jeweils um 10:00 Uhr, am Wochenende bereits um 9:00 Uhr. Schluss ist immer um 20:00 Uhr, am Sonntag ist schon um 18:00 Uhr Feierabend.</p>
<p><strong>Wieviel?</strong></p>
<p>Die Preise sind leider sehr gestaffelt und fallen je nach Tag, Vorverkauf oder Tageskasse unterschiedlich hoch (max. 15,- EUR) aus.</p>
<p>Schlecht ist auch, dass es die attraktiven Familien- und Abendtickets nur am Wochenende gibt. Gerade in der Ferienzeit haben viele Eltern evtl. noch einige freie Tage zur Verfügung. können diese aber nicht kontoschonend ausnutzen, sondern müssen sich ins Samstagsgetümmel stürzen &#8211; oder eben kräftig zahlen.</p>
<p><strong>Wo und womit?</strong></p>
<p>Das Kölner Messegelände ist sowohl mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug sehr gut zu erreichen. Gleichzeitig befindet es sich sehr zentral auf der rechten Rheinseite, praktisch gegenüber des Doms und der Altstadt. Auch der Veranstaltungsort &#8220;Tanzbrunnen&#8221; befindet sich direkt neben den Messehallen:</p>
<p><iframe width="620" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=&amp;sll=50.944449,6.969709&amp;sspn=0.023903,0.065918&amp;ie=UTF8&amp;t=f&amp;ecpose=50.93110995,6.96891767,1468.59,-1.633,44.986,0&amp;ll=50.94397,6.968336&amp;spn=0.009464,0.026608&amp;z=15&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=&amp;sll=50.944449,6.969709&amp;sspn=0.023903,0.065918&amp;ie=UTF8&amp;t=f&amp;ecpose=50.93110995,6.96891767,1468.59,-1.633,44.986,0&amp;ll=50.94397,6.968336&amp;spn=0.009464,0.026608&amp;z=15" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small></p>
<p>Es empfiehlt sich natürlich, möglichst nicht am Wochenende und nicht mit dem Auto anzureisen, denn das wird ziemlich stressig. Leider hat der privat organisierte bundesweite Bus-Service Connect-GC seine Dienste eingestellt. Dafür arbeitet die gamescom aber mit dem Busunternehmen Eurotouring zusammen, das sehr <a href="http://www.eurotouring.de/messe/messe.php?id=52" target="_blank" title="eurotouring.de">preiswert aus einigen Städten</a> die gamescom anfährt.</p>
<p><strong>Was noch?</strong></p>
<p>Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die gamescom sehr anstrengend ist. Es gibt extrem viel zu sehen, extrem viel zu laufen, extrem viele T-Shirts abzugreifen. Gute Kondition ist also Voraussetzung. Wer schon eine weite Anreise mit dem Auto hinter sich hat, sollte besser eine Übernachtung in Köln organisieren, vielleicht sogar einfach im <a href="http://www.gamescomcamp.de/" target="_blank" title="gamescom camp">gamescom camp</a>.</p>
<p>Erfreulicherweise gibt es alle Informationen und viele Tipps auf der ordentlich gestalteten <a href="http://www.gamescom.de/de/gamescom/home/index.php" target="_blank" title="gamescom.de">offiziellen Webseite der gamescom</a>. Hier lassen sich auch noch mal die genauen Preise, das Veranstaltungsprogramm und alles andere nachlesen. </p>
<p>Auch gamescom TV (siehe oben) bietet auf unterhaltsame Art viele nützliche Informationen und Tipps rund um die gamescom. <a href="http://www.youtube.com/mygamescom" target="_blank" title="gamecom TV">Zum offiziellen gamescom TV YouTube Channel geht es hier</a>.</p>
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		<title>Killerspiele-Verbot – Ich bin dagegen!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 09:36:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man muss Action-Spiele, Ego-Shooter und Co. nicht mögen. Aber so genannte “Killerspiele” bringen niemanden um. Ich persönlich bin wahrlich kein Fan von Action-Computerspielen. Ich fühle mich eher in anderen Genres gut aufgehoben. Aber das tut nicht weiter zur Sache. Denn wieder mal wollen mir bestimmte Politiker weiß machen, “Killerspiele” – übrigens noch immer kein klar [...]]]></description>
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<h2>Man muss Action-Spiele, Ego-Shooter und Co. nicht mögen. Aber so  genannte “Killerspiele” bringen niemanden um.</h2>
<p>Ich persönlich bin wahrlich kein Fan von Action-Computerspielen. Ich  fühle mich eher in anderen Genres gut aufgehoben. Aber das tut nicht  weiter zur Sache.</p>
<p>Denn wieder mal wollen mir bestimmte Politiker weiß machen,  “Killerspiele” – übrigens noch immer kein klar definierter Begriff –  seien das Übel der Menschheit, würden Menschen zu Mördern machen und  gehörten deshalb verboten. Und zwar ganz und gar, auch das Herstellen  solcher Action-Titel soll demnächst verboten werden.</p>
<p>Ja geht’s noch?</p>
<p><span id="more-86"></span></p>
<h3>Petition gegen das “Killerspiele”-Verbot!</h3>
<p>Allein um sich gegen die politische Ignoranz, das süffisante “Wir  machen was wir wollen”-Lächeln und die völlige Beratungsresistenz der  für Unsinn wie das “Killerspiel”-Verbot verantwortlichen Politiker zu  erheben, gilt es für Demokraten jetzt wieder, eine entsprechende  Petition auf der Webseite des Deutschen Bundestags mitzuzeichnen.</p>
<p>Zeigen Sie den Politikern mit Ihrer Mitzeichnung:</p>
<ul>
<li>Ihr liegt falsch! Ich bin mit eurer Politik nicht einverstanden.</li>
<li>Ihr könnt mich nicht als “Nicht-Wähler” abtun.</li>
<li>Nein, euch wähle ich ganz sicher nicht!</li>
</ul>
<h3>Der original Petitions-Text!</h3>
<p>Zuletzt wurde in Bezug auf die äußerst erfolgreiche Petition gegen  Internetsperren vielfach behauptet, die Unterzeichner seien für  Kinderpornos. Solche Behauptungen sind nicht nur fahrlässig, falsch und  unverschämt, ihre Urheber gehören eigentlich bespuckt und geschlagen.  Pfui Teufel.</p>
<p>Damit es bei der Petition gegen das “Killerspiel”-Verbot weniger  Möglichkeiten gibt, an den Argumenten herumzuschrauben, dokumentiere ich  hier den original Petitions-Text:</p>
<blockquote>
<div id="pet_text">
<h4>Text der Petition</h4>
<div>Der Deutsche Bundestag möge sich gegen den Beschluss der  Innenmisterkonferenz vom 5. Juni 2009 entscheiden, der ein  “Herstellungs- und Verbreitungsverbot” von Action-Computerspielen  vorsieht.</div>
<h4>Begründung</h4>
<div>Aktueller Anlass ist der am 5. Juni 2009 erfolgte Beschluss der  Innenministerkonferenz der Länder, der ein “Herstellungs- und  Verbreitungsverbot” von Action-Computerspielen vorsieht.</div>
<div>Dieser Beschluss ist eine Reaktion auf den entsetzlichen Amoklauf  eines 17-jährigen Jugendlichen im baden-württembergischen Winnenden, der  die Diskussion um die Wirkung von Computer- und Videospielen neu  entfacht hat.</div>
<div>(Vor-)schnelle Verbotsforderungen werden den vielschichtigen  Aspekten solcher Ereignisse nicht gerecht, wirken im Gegenteil eher  verharmlosend und verhindern so eine gründliche Aufarbeitung.</div>
<div>Mit Bedauern stelle ich fest, dass die Debatte von Unkenntnis,  Polemik, Unsachlichkeit und Vorurteilen geprägt ist, gerade aus den  Reihen der Politik.</div>
<div>“Gewaltverherrlichende” Medien hingegen sind aus gutem Grund  verboten. Doch ein prinzipielles Herstellungs- und Vertriebsverbot von  Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner Sicht im  Widerspruch zu Artikel 5 unseres Grundgesetzes (”Eine Zensur findet  nicht statt”).</div>
<div>Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen,  die nicht für ihr jeweiliges Alter freigegeben sind. In Deutschland  gelten schon jetzt die europaweit strengsten Gesetze; Mitte 2008 wurde  das Jugendschutzgesetz auf Initiative von Bundesfamilienministerin  Ursula von der Leyen noch einmal erweitert. Seit 1. April 2003 versieht  die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) Computer- und  Videospiele – analog zu Spielfilmen – mit eindeutigen, auffälligen  Alterskennzeichnungen; fünf Prozent der im Jahre 2008 geprüften Spiele  sind auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten und werden daher mit  “Keine Jugendfreigabe” eingestuft.</div>
<div>Diese Kennzeichnung ist ein hoheitlicher Verwaltungsakt durch die  Obersten Landesjugendbehörden. Produkte, die den strengen Kriterien  nicht genügen, werden nicht gekennzeichnet und können demnach von der  Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden.</div>
<div>Als volljähriger Bürger und Wahlberechtigter bitte ich Sie  nachdrücklich, …<br />
• den irreführenden und diskriminierenden Begriff “Killerspiele” aus der  politischen Diskussion zu nehmen.<br />
• das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen  Jugendschutzmechanismen zu stärken.<br />
• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten,  dass Kindern und Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend  der USK-Jugendfreigabe zugänglich gemacht werden.<br />
• Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der  Förderung der Medienkompetenz zu unterstützen.<br />
• die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere  die Ausbildung in diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.</div>
</div>
</blockquote>
<h3>Petition startet erfolgreich!</h3>
<p>Über 16.000 Bürger haben momentan bereits mitgezeichnet. Auch wenn  der Server von bundestag.de häufig überlastet ist, <a title="Petition   auf bundestag.de" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4958" target="_blank">zeichnen Sie bitte mit, sofern Sie mit dem  Petitions-Text einverstanden sind</a>.</p>
<p>Und falls Sie den Eindruck haben, dass solche Petitionen von den  Politikern gar nicht wahrgenommen werden (womit Sie gar nicht so falsch  liegen); die nächste große Petition ist bereits in Vorbereitung und  dürfte durchaus bei den werten Damen und Herren wahrgenommen werden:</p>
<p>Sie findet am 27. September statt und heißt Bundestagswahl.</p>
</div>
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		<title>Die neuen USK-Alterskennzeichen!</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 10:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moloch]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[USK]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt versteht auch die Omi was von Computerspielen! Die Bundestagsabgeordnete und Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Kultur und Medien, Monika Griefahn, hat heute in Berlin die neuen USK-Alterskennzeichen vorgestellt, die ab Juni auf Computerspielen haften werden. Ich finde, die neuen Kennzeichen sind gut gelungen. Im Vergleich zu ihren Vorgängern fallen die Aufkleber durch ansprechend schlichtes Design [...]]]></description>
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<div id="attachment_1188">
<p><a rel="attachment wp-att-116" href="http://2010.emaster.de/gemischtes/die-neuen-usk-alterskennzeichen/attachment/856/"><img class="alignnone size-full wp-image-116" title="Die neuen USK-Alterskennzeichen" src="http://2010.emaster.de/wp-content/uploads/2010/04/856.jpg" alt="" width="420" height="87" /></a></p>
</div>
<h3>Jetzt versteht auch die Omi was von Computerspielen!</h3>
<p>Die Bundestagsabgeordnete und Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion  für Kultur und Medien, Monika Griefahn, hat heute in Berlin die neuen  USK-Alterskennzeichen vorgestellt, die ab Juni auf Computerspielen  haften werden.</p>
<p>Ich finde, die neuen Kennzeichen sind gut gelungen. Im Vergleich zu  ihren Vorgängern fallen die Aufkleber durch ansprechend schlichtes  Design und hohe Deutlichkeit auf.</p>
<p>Besonders lobenswert ist, dass die klotzigen Begriffe “ohne  Altersbeschränkung” und “keine Jugendfreigabe”, die bisher durch die  unverständlichen Abkürzungen “o. A.” und “k. J.” kenntlich gemacht  wurden, nun abgeschafft sind.</p>
<p>Heute heißt es kurz und bündig “ab 0″ und “ab 18″. Wer das nicht  versteht, ist wahrscheinlich eh nicht in der Lage, an der Kasse das Geld  abzuzählen…</p>
<h3>Aufklärung statt Verbot!</h3>
<p>Im Rahmen der Veranstaltung wies Frau Griefahn darauf hin, dass die <strong>USK   zu Unrecht in der Kritik</strong> steht und gerade dort, wo am  lautesten nach neuen Gesetzen geschrien wird, nämlich in Bayern, am  wenigsten Kontrollen durchgeführt werden.</p>
<p>Allerdings sind Kontrollkäufe meiner Meinung nach kein gutes Mittel,  Kinder und Jugendlich nachhaltig vor schädigenden Inhalten zu schützen.  Viel wichtiger ist die Aufklärung von Eltern, die ihre Kinder sicher  noch am besten kennen und auch den größten Einfluss auf sie haben  sollten.</p>
<p>Doch in einem Land, in dem sich Politiker gerne an populistischen  “Killerspiel”-Debatten ergötzen und neuerdings sogar die Grünen so  genannte eSport-Veranstaltungen verbieten wollen, ist Eltern ein  ernsthafter Umgang mit dem Jugendschutz nur schwer zu vermitteln.</p>
<p>Ich empfehle daher allen Eltern, sich mit den Computerspielen ihrer  Kinder aktiv auseinander zu setzen – also auch mal selber zu spielen –  und so die eigene Kompetenz zu steigern.</p>
<p>Einen guten Einstieg in die Thematik bietet die <a title="Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle" href="http://www.usk.de/" target="_blank">Webseite der USK</a>, wo Sie sachliche und objektive  Erläuterungen darüber erhalten, wie der Paragraph 14 des  Jugendschutzgesetzes umgesetzt wird.</p>
</div>
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