Die LC-A der russischen Firma Lomo ist bei näherer Betrachtung keine besonders gute Kamera. Sie ist unzuverlässig, die Linse ist aus Plastik und liefert meist völlig unberechenbare Ergebnisse. Die mit einer Lomo geknipsten Fotos haben recht viel Kontrast, übertriebene Farben und eine unübersehbare Vignette – eine Abdunkelung des Randes.
Wikipedia stellt ernüchternd fest: “Mit professioneller Fotografie hat Lomografie nichts zu tun.”
Das mag stimmen, dennoch gibt es längst eine Art professionelle Anti-Bewegung: Lomografie wird nicht nur wegen der originellen und irgendwie liebenswert unperfekten Bildergebnisse verehrt, Lomo ist auch das Sinnbild der Schnappschussfotografie, des unkontrollierten Schusses aus der Hüfte, des Knipsens, der Verweigerung an professionelle Konventionen wie Bildkomposition und dergleichen.
Inspiriert durch die Lomo-Eigenarten habe ich einige Photoshop-Annäherungen gewagt und diese als AktionenAutomatisierte Arbeitsabläufe werden in Photoshop “Aktionen” genannt aufgezeichnet…
Hier weiterlesen: Lomografie – Photoshop Aktionen und Tutorial!
Wie war das noch mal? Vor zwei Jahren riss Köln mit aller Macht ein Messeformat an sich, das Leipzig über jahrelange und durchaus gute Arbeit aufgebaut hatte. Dementsprechend brutal ging es zu zwischen den Parteien, man machte auch vor persönlichen Angriffen unterhalb der Gürtellinie nicht halt.
Doch dieser Kampf zwischen der alten Leipziger Games Convention und der neuen gamescom in Köln war schnell entschieden, die Führenden der Spieleindustrie hatten ihre Leipziger Zelte in Gedanken schon längst abgebrochen und an den Rhein verfrachtet, 2009 wurde die erste gamescom dann mit 245.000 Besuchern ein durchschlagender Erfolg.
Während das sächsische GC-Überbleibsel nur noch mäßig vor sich hindümpelt, startet die gamescom eine Neuauflage im Hochglanzformat mit eindeutigen Rekordambitionen. In zwei Wochen ist es also wieder soweit, und die weltgrößte Messe für Computerspiele öffnet ihre Pforten. Höchste Zeit also, sich mit einigen Eckdaten vertraut zu machen…
Hier weiterlesen: gamescom 2010 in Köln – Bald geht’s wieder los!
Vor wenigen Tagen machte opensim einen Versionssprung von 0.6.9 auf 0.7. Es ist immer schön zu sehen, dass es voran geht mit dem Open-Source Second Life Klon. In diesem Sinne ein großes Lob und Dankeschön an das Entwicklerteam.
Die v0.7 Release Notes berichten von zahlreichen Änderungen und Neuerungen, besonders die Datenbankstruktur wurde offenbar erheblich geändert.
Leider ist es mir bislang nicht möglich gewesen, meine 0.6.9er Stand-Alone Installation auf die neue Version zu upgraden. Die übliche Upgrade-Prozedur, die auf opensimulator.org beschrieben wird, funktioniert auf meinem System jedenfalls nicht. Das bloße Kopieren der .ini und Datenbank-Dateien scheint jedenfalls nicht auszureichen, um v0.7 ans Laufen zu kriegen.
Genaue, lückenlose und verständliche Anleitungen zu diesem speziellen Upgrade konnte ich (wie leider für Opensim relativ typisch) noch nirgends finden. Wer hier genaueres weiß und den Vorgang schon durchschaut hat, kann sich gerne bei mir melden und mir auf die Sprünge helfen.
Bis dahin verschiebe ich das Upgrade erst mal und bleibe vorerst auf v0.6.9, frei nach dem Motto “Never change a running system”. Wer es trotzdem selber ausprobieren möchte, sollte vor allem immer an eines denken: Backup, Backup, Backup!