Blog-Software darf man ja eigentlich nicht mehr sagen, denn diese leicht angestaubte Bezeichnung wird WordPress längst nicht mehr gerecht. WP ist vielmehr ein extrem flexibles Content-Management-System, das von schlichten Blogs bis zu professionellen Portalseiten alle Möglichkeiten bereitstellt und trotz des enormen Funktionsumfangs sehr leicht zu administrieren ist.
Mit der Version 3.0 möchte Matt Mullenweg und sein Team den Weg in die Zukunft weiter ebnen. Statt sich bereits in die Entwicklung von v3.1 zu stürzen, wird man sich auf wordpress.org/wordpress.com jetzt zunächst daran machen, die ganze Welt rund WordPress zu überarbeiten und mehr in Richtung Mainstream zu öffnen.
Dabei braucht sich WP schon jetzt nicht zu verstecken. Trotz aller Kritik an den neuen Elementen der Version 3.0 (es wird einiges auf den Kopf gestellt) hat WordPress ein glänzendes Image, gilt unangefochten als State-of-the-art. Die letzte Version 2.9 wurde mehr als 10 Millionen mal heruntergeladen und die Blogger-Gemeinschaft wordpress.com zeichnet ebenfalls ein Erfolgsmodell…
Die neue WordPress-Version “Thelonious” ist wie immer einem großen Jazz-Musiker gewidmet, diesmal dem Pianisten Thelonious Monk. Ich hatte bereits einen leicht skeptischen Blick auf WordPress 3.0 geworfen: WordPress 3.0 – Ein Blick ins Ungewisse
Diesen Post hier habe ich bereits auf v3.0 geschrieben, trotzdem werde ich die neuen Features erst voll und ganz begutachten können, sobald ich ein Theme erstelle. Es gibt ja einige Neuerungen, z.B. die neue Navigationsleiste, die für Theme-Ersteller besonders interessant sind. Dazu werde ich mich beizeiten näher auslassen.
Hier das offizielle WordPress 3.0 Video (auf Englisch):
Nicht vergessen, aus Sicherheitsgründen sollte immer die neueste Version aufgespielt werden, auch wenn man mit der älteren Version zufrieden ist oder die neue Version gar nicht mag. Im Falle von WordPress 3.0 besteht aber kein Grund zur Besorgnis; Man muss die neuen Funktionen ja nicht zwingend benutzen, wenn man nicht möchte. Dreipunktnull fühlt sich genauso an wie immer – WordPress eben.
Das automatische Upgraden hat bei mir schon auf mehreren Sites (auf verschiedenen Servern) reibungslos geklappt. Beim Druck auf den Upgrade-Schalter sollte also alles glatt laufen ;)
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