Der Algorithmus der Codeorgan durchwühlt den <body> Inhalt einer Webseite und errechnet daraus, welche Soundsamples zu einem Musik-Track zusammen gemischt werden können.
Auf den roten “Play this Page”-Schalter drücken, um emaster.de mal anzuhören:
Der Algorithmus von codeorgan.com ist in der Lage, aus dem <body> Inhalte einer Webseite die ideale Tonart, den passendsten Drum-Rhythmus und Synthesizer-Sound zu berechnen.
Tatsächlich klingt dadurch jede Webseite zwar relativ ähnlich, da nur jeweils 10 verschiedene Drum-Rhythmen und Synth-Sounds zur Verfügung stehen, trotzdem aber nie gleich. Allerdings kann auch ein und dieselbe Seite unterschiedlich erklingen, offenbar auch nicht erst, wenn deren Inhalt sich ändert. Hier scheint der Algorithmus etwas zu improvisieren…
Zunächst entfernt die Codeorgan sämtliche Buchstaben, die nicht in der Tonleiter vorkommen. Also alles, was im Alphabet nach G kommt. Dann wird errechnet, welcher Buchstabe am häufigsten vorkommt und dieser dann zur Grundtonart erklärt.
Ist die Summe dieses Buchstabens eine gerade Zahl, steht das Stück in Dur – bei ungerader Summe in Moll. Die Codeorgan spielt dann in der entsprechenden Pentatonischen Skala.
Die Summe aller Buchstaben und Zeichen wird anschließend erneut gewichtet, um den Synthesizer zu ermitteln.
Die Gesamtzahl aller Zeichen wird schließlich noch der Anzahl der Buchstaben gegenübergestellt, die letztendlich als Noten fungieren. Dadurch errechnet die Codeorgan, welcher Rhythmus abgespielt werden soll.
Alles in allem eine originelle und witzige Idee, wie ich finde.
Das Original der Codeorgan gibt es – ich habe es anklingen lassen – auf codeorgan.com.