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Eine astonomische Woche geht zu Ende!

Ein Rückblick auf eine ereignisreiche astronomische Woche. Sozusagen mit einem Faustschlag bis auf die Kanarischen Inseln…

Vor 40 Jahren landete die amerikanische Raumkapsel Apollo 11 auf dem Mond. Dieses bedeutende Ereignis wurde natürlich ausgiebig gefeiert.

Nicht nur in Amerika, auch in allen anderen Teilen der Welt begeisterten sich Mondsüchtige an der medialen Aufbereitung der alten Bild- und Tondokumente…

Neil Armstrong lebt!

Die größte Überraschung war für mich die Tatsache, dass der erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong, noch nicht das Zeitliche gesegnet hat.

Der Mann, dessen Name auf mich schon als Kind eine enorme Faszination ausübte, hat sich schon vor vielen Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und tritt nur noch bei besonderen Anlässen in Erscheinung.

Ganz im Gegensatz zu seinem Kollegen Edwin “Buzz” Aldrin, der immer noch gerne unter Menschen geht und den Rummel um die Apollo-Crew genießt – jedenfalls meistens.

Der Weltall-Cowboy!

Allerdings hat auch Buzz seine Grenzen. Denn natürlich kommen immer wieder Zweifler aus ihren Löchern gekrochen und behaupten, die ganze Mondlandung sei nur ein Hollywood-Trick. Das kann Buzz gar nicht leiden.

Wie der Astronaut mit solchen Spinnern verfährt, wurde in einem zufällig gedrehten Video dokumentiert, das diese Woche natürlich weit oben in den YouTube-Charts zu finden war, obwohl es schon etwas älter ist.

In alter Cowboy-Manier gibt Buzz dem Verschwörungstheoretiker einfach einen standesgemäßen Kinnhaken. Sauber, Buzz!

Verstopfung auf der Raumstation!

Nicht jedes Problem im All lässt sich auf so schlagkräftige Weise lösen.

Zum Beispiel eine verstopfte Toilette auf der internationalen Raumstation ISS. Da wird einem schlagartig bewusst, dass Astronauten auch nur Menschen sind, die mal aufs Klo müssen.

Plötzlich hatten die Astronauten nur noch eine antiquierte Toilette russischer Bauart (auch das noch, Russisch!) zur Verfügung und mussten zum Austreten Schlange stehen.

Inzwischen funktioniert das Multi-Millionen-Dollar-Örtchen wieder. Und kann damit auch wieder den Durst der Astronauten löschen – das Klo wandelt nämlich Urin in Trinkwasser um.

Armageddon auf dem Jupiter!

Fernab solcher banalen menschlichen Themen fand auf dem Jupiter ein Weltuntergang statt. Entdeckt hatte den Meteoriteneinschlag ein australischer Hobby-Astronom, der zuerst seinen Augen nicht trauen wollte.

Ein schwarzer Fleck von der Größe der Erde (der Jupiter hat das 1300-fache Volumen unseres Planeten) machte sich breit, todbringend und unaufhaltbar. Glücklicherweise lebt auf dem Jupiter aber niemand.

Hätte dieser Meteoritensplitter – oder was auch immer es war – die Erde getroffen… Aus, Ende, Vorbei.

Wie ernst die europäischen Regierungen die Gefahr aus dem All nehmen, wird in diesem Artikel auf spiegel.de beschrieben.

In Asien geht das Licht aus!

Ein weit weniger gefährliches Naturereignis machte sich am Mittwoch in Asien breit. Eine Sonnenfinsternis, wie sie bis zum Jahr 2132 nicht mehr geschehen wird.

Für ganze 6 Minuten stellte sich der Mond dem Sonnenlicht in den Weg, ließ seinen Schatten von Indien bis zum Pazifik über die Erde rasen.

Wer wollte, konnte sich in speziell gecharterte Jets setzen und dem Schatten nachfliegen. Wer den Spaß verpasst hat, die nächste in Deutschland sichtbare Sonnenfinsternis findet 2081 statt.

Auf zu fernen Universen!

Zu guter Letzt wurde auch noch das größte Spiegelteleskop der Welt auf La Palma eröffnet. Ne, nicht auf Malle!

La Palma gilt als die schönste der Kanarischen Inseln (Sie wissen schon, Grand Canaria und so) und ist zum Glück nur wenig touristisch erschlossen. Daher treiben sich da nur ein paar Astronomen herum, es gibt schon etliche Stationen auf dem Berg Roque de los Muchachos – und Grantecan (GTC) ist der neue Stolz Spaniens (Die Kanarischen Inseln gehören zu Spanien, genau wie Malle).

400 Tonnen schwer und trotzdem von Hand justierbar, mit 10-m-Spiegel… Das gibt es noch nicht mal beim Aldi.

Mit dem Teleskop werden jetzt fremde Planeten in fernen Universen genauer unter die Lupe genommen. Hinfliegen können wir ja nur im Kino. Aber wenigstens bringen wir so keine Aliens mit nach Hause.

Obwohl, denen würde es auf La Palma sicher sehr gut gefallen.

Kategorie: Moloch
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Veröffentlicht am 24.07.2009 von admin | Was sagen Sie dazu?

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