Vor wenigen Tagen machte opensim einen Versionssprung von 0.6.9 auf 0.7. Es ist immer schön zu sehen, dass es voran geht mit dem Open-Source Second Life Klon. In diesem Sinne ein großes Lob und Dankeschön an das Entwicklerteam.
Die v0.7 Release Notes berichten von zahlreichen Änderungen und Neuerungen, besonders die Datenbankstruktur wurde offenbar erheblich geändert.
Leider ist es mir bislang nicht möglich gewesen, meine 0.6.9er Stand-Alone Installation auf die neue Version zu upgraden. Die übliche Upgrade-Prozedur, die auf opensimulator.org beschrieben wird, funktioniert auf meinem System jedenfalls nicht. Das bloße Kopieren der .ini und Datenbank-Dateien scheint jedenfalls nicht auszureichen, um v0.7 ans Laufen zu kriegen.
Genaue, lückenlose und verständliche Anleitungen zu diesem speziellen Upgrade konnte ich (wie leider für Opensim relativ typisch) noch nirgends finden. Wer hier genaueres weiß und den Vorgang schon durchschaut hat, kann sich gerne bei mir melden und mir auf die Sprünge helfen.
Bis dahin verschiebe ich das Upgrade erst mal und bleibe vorerst auf v0.6.9, frei nach dem Motto “Never change a running system”. Wer es trotzdem selber ausprobieren möchte, sollte vor allem immer an eines denken: Backup, Backup, Backup!
Es wird viel geredet über die Spielsucht, die World of Warcraft, Ogame und dergleichen auslösen können. Was meist fehlt, sind clevere und einfühlsame Hilfen für Betroffene.
Im Normalfall schaltet der Spieler einfach ab, deaktiviert seinen Account oder führt überhaupt ein ausgeglichenes Leben, so dass das Zocken bleibt was es ist: Ein Spiel und kein Ersatzleben.
Doch alle, die die virtuellen Zeitfresser wirklich Leid sind und einen deutlichen Schlusspunkt markieren wollen, können ihren Avatar/ihr Online-Profil jetzt auf einem virtuellen Friedhof verbuddeln und sogar mit einer Grabinschrift versehen…
Durch einen Post im Blog “Metaversally Speaking” bin ich darauf aufmerksam geworden, dass Betreiber von virtuellen Welten wie Second Life und Blue Mars, die sich im Internet naturgemäß gut auskennen sollten, trotzdem gewisse Missstände offenbaren. Nämlich dann, wenn es um ihre Markennamen geht.
In den entsprechenden Nutzungsbestimmungen holen die Rechtsabteilungen von Linden & Co weit mit der Keule aus und machen alles platt, was nicht bei drei mit einem ™, © oder ® versehen ist. Das ist äußerst skurril und macht genau genommen sogar rechtlich unbedenkliches Chatten unmöglich.
Ich frage mich, ob man demnächst auch für falsche Aussprache im Voice Chat kriminalisiert wird…
Hier weiterlesen: Virtuelle Welten: Der ganz normale Marken-Wahnsinn!